Ein herber Rückschlag im Kampf um die Tabellenführung …

Am letzten Heimspieltag ging es für die 1. Herrenmannschaft gegen den Stavenhagener SV und den SV Einheit Ueckermünde. Die Stavenhagener Mannschaft kannten wir bereits vom ersten Spieltag der Saison und wussten dass wir, auch aufgrund der Tabellensituation, hier als Favorit ins Spiel gingen. Unser Trainer André war im ersten Spiel leider verhindert, dafür leitete uns die Trainerin der Damenmannschaft und Spielerfrau Claudia an - vielen Dank dafür.

Mit der Vorgabe endlich mal mit einem überzeugenden ersten Satz in ein Spiel zu starten, machten wir von Anfang an Druck. Es gelang uns diesen Druck den gesamten ersten Satz konstant hoch zu halten und wir konnten den Satz mit 25:17 gewinnen. Wie zu Saisonbeginn folgte auf einen guten Satz aber auch gleich wieder ein Leistungseinbruch – ein Problem, dass wir eigentlich schon überwunden glaubten. Ohne erkenntlichen Grund war die Souveränität plötzlich verschwunden und der komplette zweite Satz bestand hauptsächlich aus eigenen Fehlern und dem Versuch einen Rückstand aufzuholen. Da dies nicht gelang, gewann Stavenhagen den Satz verdient mit 25:15. Verärgert über unsere Leistung im zweiten Durchgang, steigerten wir unser Spiel im dritten und vierten Satz wieder deutlich und konnten am Ende beide Sätze (25:8, 25:19) und somit das Spiel mit 3:1 für uns entscheiden.

Im zweiten Spiel des Tages konnten wir die beiden Gastmannschaften im direkten Duell beobachten und sahen, dass Stavenhagen trotz großem Einsatz und nie verschwindender Spielfreude das Match mit 1:3 gegen Ueckermünde verlor.

Nun ging es für uns in die Partie gegen einen Vorjahresabsteiger aus der Landesliga und somit auch Favoriten für den Aufstieg, den SV Einheit Ueckermünde. Leider gelang es uns nicht den Schwung aus dem ersten Spiel über die Pause zu retten und wir starteten denkbar schlecht in das Match. Unser Trainer, der mittlerweile eingetroffen war, musste mit ansehen, wie es uns in den ersten beiden Sätzen nicht gelang, den Gegner unter Druck zu setzen. Die gute Blockarbeit des Gegners, hauptsächlich aber die fehlende Durchschlagskraft im eigenen Spiel, sorgte dafür, dass Ueckermünde die ersten beiden Sätze gewann (25:18, 25:17).

Im dritten Satz schafften wir es dann endlich unser Spiel zu stabilisieren, vielleicht bauten die Gegner auch schon konditionell ab. Es gelang der Anschluss mit 25:17. Der vierte Satz war zwar enger als die ersten beiden, letztlich aber wieder geprägt von schlechten Zuspielen, Angriffen ohne Druck und gute gegnerische Blockarbeit. Folgerichtig verloren wir den Satz 21:25 und somit das Spiel 1:3.

Fazit:

Ein durchwachsener Spieltag, an dem wieder mal unsere große Schwäche zu erkennen war, die fehlende Konstanz im Spiel. Mit der Niederlage gegen Ueckermünde sind etwaige Aufstiegsträume wohl schon fast passé. Trotzdem wollen wir versuchen in den nächsten Spieltagen an der Tabellenspitze dran zu bleiben, in der Hoffnung, dass sich die Gegner gegenseitig Punkte wegnehmen.