Mixedmannschaft Heimspiel gegen Querschläger

Unser Gegner heute waren die Querschläger, die in der Tabelle direkt vor uns auf Platz 5 standen. Mit dem Aufschwung aus dem 1. Auswärtssieg, war die Zielvorgabe klar Vorgegeben. Es sollte der 1. Heimsieg werden. Die Mannschaft spielte im 1. Satz leicht verändert zum letzten Spiel. Für Carsten, der das Schiedsgericht übernahm, kam Manuela in Spiel.

Wir starten ganz gut und konnten uns leicht absetzen. Mitte des 1. Satzes waren Fehler bei der Aufgabe und der Annahme zu verzeichnen. Dadurch kam der Gegner nicht nur an uns heran, sondern führte auf einmal mit 18:20. Durch Fehler des Gegners konnten wir dennoch den Satz für uns mit 25:23 entscheiden.

Im 2. Satz wechselten wir Gunnar für Volkmar ein. Andreas übernahm den ungewohnten Part des Zuspielers. Wir konnten uns zum Start gleich mit 4:1 absetzen. Dieses Polster wurde durch Fehler in der Annahme verspielt, sodass wir mit 4:5 ins Hintertreffen gerierten. Die Zuspieler mussten um jeden Ball kämpfen. In der Abwehr konnten wir den Ball nicht auf unsere Seite halten, sodass unserer Gegner zum erneuten Angriff eingeladen wurden. Der Angriff konnte die zugespielten Bälle nicht mit Druck in das gegnerische Feld bringen. Die Schläge waren teilweise nur Sicherheitsschläge, damit wir im Spiel bleiben konnten. Wir hatten in dieser Phase das Spiel überhaupt nicht im Griff. Die Folge war ein Einbruch mit einem Satzverlust in Höhe von 17:25.

Im Satz 3 verbesserten wir uns ein wenig. Die Fehler in den einzelnen Mannschaftsteilen konnten zwar minimiert, aber nicht abgestellt werden. Der Satzverlauf ähnelte dem des 2. Satzes. Diesen gaben wir ebenfalls mit 20:25 ab.

Mit dem Verlust des 3. Satzes war uns allen klar, dass wir aus diesem Spiel keine 3 Punkte mehr mitnehmen konnten. Es drohte eine erneute Niederlage. Irgendwie schafften wir zu Beginn des 4. Satzes unsere Annahmeprobleme in den Griff zu bekommen. Dies machte sich sofort beim Zuspiel bemerkbar. So brachten wir die Bälle präziser zu den Angreifern, die dann zum Punktgewinn führten. Den Druck den wir in diesem Satz unserem Gegner auflegen konnten war enorm. Die Angriffe des Gegners konnten durch die Blockabwehr fast vollständig unterbunden werden. Wenn dann doch ein Angriff durchkam stand die Feldabwehr richtig. Über ein 5:1 , 8:4, 12:6, 17:9 entschieden wir den Satz mit 25:13 für uns. Die Punkte die wir abgeben mussten, waren eigene Fehler. Mit dem Erfolg kam auch gleich mehr Stimmung in die Mannschaft. Alles sah so leicht aus.

Nach Sätzen stand es nun 2:2. Ein Entscheidungssatz musste her. Leider verpassten wir den Start und gerierten mit 1:3 ins Hintertreffen. Plötzlich waren die Probleme wieder da. Der Seitenwechsel erfolgte bei einem 4:8. Der Abstand vergrößerte sich auf ein 5:10. Nach der Erkämpfung des Aufgabenrechts hatten wir wieder eine sehr druckvolle Phase und näherten uns auf ein 10:12. Es keimte wieder die Hoffnung dass wir das Spiel drehen können. Wir konnen aber nur noch einen Punkt auf unser Konto verbuchen und verloren den Teilbreaksatz mit 11:15.

Fazit: Die 2:3 Niederlage hätte nicht sein müssen. Die Unsicherheit in den Sätzen 2 und 3 waren heute die Knackpunkte. Unsere gewonnene Stärke bei den Aufgaben und Annahmen war weit vom Optimum entfernt. Keiner der Spieler hatte heute Normalform. Unsere Angreifer, die bei optimaler Bedienung leichtes Spiel hatten, hingen zum größten Teil des Spiels in der Luft rum.

Mit dabei waren: Andreas, Carsten, Gunnar, Frieder, Ingo, Manuela, Rene, Tino, Torsten, Volkmar,