Auswärtspremiere – Sanitz mischt die Landesliga auf

Am dritten Spieltag der Landesliga Herren musste der VC Sanitz das erste Mal auswärts ran (nachdem der erste Spieltag ja verschoben wurde). In Greifswald war der Gastgeber die HSG Turbine Greifswald II und als drittes Team war der SKV Müritz aus Waren angereist. Beide Teams lagen in der Tabelle mit 5 Punkten knapp vor uns, hatten aber auch schon jeweils zwei Spiele mehr absolviert.

Das erste Spiel des Tages war das Duell unserer Gegner, eine gute Möglichkeit, beide Teams kennen zu lernen. Das lange sehr ausgeglichene Spiel gewannen die Gastgeber mit 3:0 (26:24,25:23,25:20).

Nun kamen wir an die Reihe, unser erster Gegner war Greifswald – wie schon Neustrelitz am vorherigen Spieltag – ein Absteiger aus der Verbandsliga. Um gleich bei den Gemeinsamkeiten zu bleiben, auch gegen die Greifswalder konnten wir in den ersten beiden Sätzen mit viel Kampf, Einsatz, aber auch gutem Spiel, mit dem Gegner mithalten. Der Unterschied zum Spiel gegen Neustrelitz – wir schafften es auch, die Sätze für uns zu entscheiden (28:26 und 25:23). Beide Durchgänge waren sehr ausgeglichen mit ständig wechselnder Führung und ohne dass ein Team das Spielgeschehen dominieren konnte.

Wie immer nach einer 2:0 Satzführung bestand nun die Gefahr, dass wir nachlassen, daher schworen wir uns vor dem dritten Satz nochmals darauf ein, die Konzentration und den Einsatz hoch zu halten. Das gelang auch ganz gut – allerdings nur bis zum 1:0!!! Anschließend brach das gesamte Team völlig unerklärlich ein und pausierte einen kompletten Durchgang. Lediglich in der Statistik der Netzberührungen konnten wir beeindrucken – ein Satz zum Vergessen. Gott sei Dank funktionierte eben dieses Vergessen im vierten Satz – nach anfänglichen Problemen gelang es uns, das Spiel und das Ergebnis wieder ausgeglichen zu gestalten. Zum Ende des Satzes konnten wir uns sogar leicht absetzen (24:21), zeigten dann aber nochmal Nerven. Kurz bevor Greifswald ausgleichen konnte, gelang es schließlich doch noch, den Satz und das Spiel zuzumachen, durch einen perfekt gelegten Ball des Zuspielers – muss manchmal halt sein, wenn die Angreifer nicht wollen ;o)

Somit stand am Ende des ersten Spieles ein knapper 3:1 Sieg mit den Satzergebnissen 28:26, 25:23, 12:25 und 25:23.

Im der zweiten Partie trafen wir auf den SKV Müritz, die im letzten Jahr die Landesklasse West souverän mit 17 Siegen in 18 Spielen gewannen, also genauso wie wir als Aufsteiger in der Landesliga antraten. Bereits im ersten Spiel des Tages hatten wir gesehen, dass die Warener eine sehr schnelle und schlagkräftige Truppe haben. In Satz eins zeigten sie genau das, uns gelang es allerdings sehr gut dagegen zu halten. Im gesamten Durchgang war das eine „enge Kiste“, was auch am für uns glücklichen Ergebnis von 29:27 zu sehen ist. Der zweite Satz war da schon eindeutiger, Müritz machte viele Fehler – wir viel Druck, die Konsequenz war ein 25:14.

Aber wie schon im ersten Spiel, ein schwächerer Satz musste wieder sein. Im dritten Durchgang schlichen sich viele Fehler in unser Spiel, insbesondere die Aufgabenquote sank ins Bodenlose. Der Satz ging zu Recht mit 22:25 verloren und die Stimmung auf und neben dem Feld war sehr angespannt und drohte kurzzeitig zu kippen. Dank der Einsicht aller Beteiligten ging es mit beruhigten Gemütern und mit neuem Willen in den vierten Satz. Nun lief es auch sportlich wieder besser und der Satz und somit das Spiel gehörte uns – Endergebnis 3:1 (29:27, 25:14, 22:25 und 25:20).

Fazit für diesen Spieltag:
Das Fazit nach dem letzten Spieltag lautete: „… für die nächsten Spieltage sollte der Einsatz und Wille aus dem zweiten Spiel mit dem Ergebnis aus dem ersten Spiel kombiniert werden …“. Ich möchte das hiermit präzisieren, der Einsatz und der Wille sollte (wie heute geschehen) beibehalten werden. Das Ergebnis darf aber gern auch besser sein – wir müssen nicht einen Satz pausieren, damit es am Ende 3:1 steht, ein 3:0 Sieg ist auch ok und schont die Nerven des Trainers. Ansonsten war es aber ein sehr geiler Spieltag mit super Ergebnissen.

Es spielten: Andre, Mirko, Erik, Ronny, Michael, Martin, Jens, Stefan und Felix

Es coachte uns: Frank der Coach

Es  unterstützten uns: Laura, Monique, Mimi, Manuel und Ingo

- Martin -