Stadtliga: Heimspiel gegen SV Cammin endet mit einem 3:2 Sieg

Unser erstes Heimspiel war auch zugleich unser erstes Nachholspiel. Heute empfingen wir den SV Cammin, den wir in der letzten Saison 2 mal besiegen konnten. Gegen allen Gewohnheiten waren wir sofort im Spiel. Wir setzten uns gleich etwas ab und führten etwas ungewohnt mit 4:2. Natürlich hatten wir wieder eine Schwächeperiode, bei der die Annahme, Zuspiel und Angriff überhaupt nicht klappte.

Ergebnis war ein Rückstand von 4:9. Unglaublich wie wir einfache Bälle nicht spielen konnten. Wir festigten uns etwas, aber den Rückstand konnten wir nicht wieder aufholen. Zu groß war unsere Fehlerquote. Der Satzverlust von 18:25 war nicht zu verhindern.

Im 2. Satz begannen wir wieder konzentriert. Wie stark sich schlechte Annahmen auf das Spiel auswirken können, wurde diesmal durch die Camminer "gezeigt".  Da klappte einfach gar nichts. Dies zeigte sich auch im Ergebnis. Den 2. Satz konnten wir mit 25:15 für uns entscheiden.

Im 3. Satz konnten die Camminer ihre Fehler nicht abstellen. Wir holten den 3. Satz mit 25:16. So langsam verdrängten wir das schlechte Spiel des 1. Satzes aus unseren Köpfen. Trotzdem schlichen sich wieder kleinere Fehler ein, ansonsten wäre das Ergebnis noch eindeutiger Verlaufen.

Im vierten Satz spielte der Angriff der Camminer etwas stärker auf. Dadurch kam es vereinzelt zu längeren Ballwechseln, da unsere Abwehr manchmal goldrichtig stand. Irgendwie schien es in diesem Satz etwas enger zuzugehen. Wir konnten uns zwar mit einem 15:10 absetzen, aber es schien so, als ob Cammin nicht aufgeben wollte. Wir wurden etwas nervöser und waren einige male etwas starr in unseren Bewegungen. Cammin kämpfte sich auf ein 19:17 heran. Was sich in den letzten Minuten anbahnte, zeigte sich nun in seiner vollen Ausprägung. Wieder einmal gelang in allen Mannschafsteilen rein gar nichts. So glich Cammin zu einem 20:20 aus und zog an uns mit einem 20:22 vorbei und machte den Sack mit einem 21:25 zu. So mussten wir in den Tie Break gehen.

Dieser entwickelte sich zu einem echten Krimi. Beide Mannschaften kämpften verbissen um jeden Ball. So war es nicht verwunderlich, dass der Seitenwechsel bei 7:8 ausgeführt wurde. Frieder behielt uns in dieser Phase durch starken Einsatz im Spiel, mehrmals kratze er den Ball kurz vor dem Boden weg. Kurz vor Satzende (14:14) war noch kein Sieger zu erkennen. Den darauffolgenden Matchball konnten wir für uns gewinnen. War das mal wieder knapp (16:14)

Fazit: Wieder einmal gab es Phasen, in denen kein Mannschaftsteil funktionierte. Fehler bei den Angaben,  1-Mann Block treffen, Pritschen gegen das Netz, Angriffe meterweise ins Aus, Zuspiele zum Gegner etc. Aus dieser Spirale lösen wir uns nicht selbst, sondern erst, wenn unser Gegner einen Fehler macht. Dann sind sie aber meist 3-6 Punkte am Stück weg. Das war besonders im 1 und 4. Satz zu sehen. Ohne diese Phasen wäre das Spiel unspektakulär wie in den Sätzen 2 und 3 verlaufen. Die nächsten Aufgaben warten bereits. Dann geht es gegen 2 Mannschaften, gegen die wir letztes Jahr kein Spiel gewonnen haben.

Dabei waren: Carsten, Frieder, Gunnar, Holger, Manu, Rene, Tino, Volkmar