Stadtliga: 3:1 Auswärtssieg beim PSV Rostock e.V.

Irgendwie scheinen wir dieses Jahr nach einer Durststrecke immer wieder zurückzukommen. Das gelang uns in der letzten Spielzeit einfach zu selten. Das heutige Zusammentreffen hätte eine Kopie des Spieles gegen den Camminer SV sein können. Wir starteten erneut schlecht in das Spiel und mußten wieder einem Rückstand hinterherlaufen. Haben wir es geschafft, uns ranzukämpfen (12:12, 18:18), gab es wieder viele individuelle Fehler und ein erneuter Rückstand musste aufgeholt werden. Zu keinem Zeitpunkt konnten wir im ersten Satz die Führung übernehmen. Nach dem Satzverlust von 21:25 reagierten wir mit dem Tausch eines Außenangreifers.

In den Sätzen 2 und 3 dominierten wir zwar nicht, aber die Fehlerquote konnten wir sehr gering halten. Langsam stabilisierte sich unser Angriff und wir konnten die meisten Spielzüge erfolgreich abschließen. Erwähnenswert war auch das geglückte Überspiel von Gunnar aus 15 m Entfernung in die gegnerischen Hälfte. Das haben wir aus einem Meter Entfernung nicht geschafft und die Decke getroffen. Die beiden Sätze konnten wir jeweils mit 25:16 für uns entscheiden.

Im vierten Satz gab es gleich zu Beginn eine Arbeitsverweigerung in allen Mannschaftsteilen. Es mußten 2 Auszeiten genommen werden, um uns beim Stande von 2:10 zu stabilisieren. Es bedurfte sogar einer lautstarken Untermalung, dass sich alle Spieler an der Außenlinie einfinden. Nach einigen Ballwechseln führten wir mit 17:16. Klappt doch, wenn alle Mannschaftsteile sich auf das Spiel konzentrieren. Unglaublich der Wille das Ruder herumzureißen. Bis zum 23:23 schenkten sich beide Mannschaften keinen Punkt. Die letzten beiden Punkte fuhren wir für uns ein und beendeten den letzten Satz mit 25:23.

Fazit: Manchmal bedarf es nur etwas Konzentration, um erfolgreich zu sein. Heute durchliefen wir komplett alle Phasen von ganz tief unten bis über den "Wolken" schweben. Von Frust bis Happy End war alles dabei. Auf alle Fälle müssen wir unsere 6 Trainer vom Spielfeld verbannen. Hier gehört eine Mannschaft hin, die sich unterstützt und sich selbst motivieren kann. Unsere Angriff kommt immer mehr in Fahrt. Unsere Ballannahme verursacht uns bisher die meisten Kopfzerbrechen. Block und Abwehr können sich noch deutlich verbessern.

Dabei waren: Carsten, Frieder, Gunnar, Holger, Rene, Tino, Torsten, Volkmar