Duuuu kommst nicht vorbei!

… an uns. Denn momentan läuft es. Endlich! Nach unserem holprigen Start in die Saison in der neuen Liga mussten wir uns erstmal reinfinden und so einige Niederlagen einstecken. Dazu gaben uns die spielerisch talentierten Mädels auf den oberen Rängen bisher bestens Gelegenheiten. Oh man, so kann das nicht weitergehen, wenn wir in der Landesliga bleiben wollen. Wollen wir das? - Ja! lautete einstimmig die Meinung - OK! Dann strengen wir uns mal an.

Gesagt getan. Seit knapp 2 Spieltagen und 5 Spielen läuft es einfach. Wir sind in der Saison angekommen – besser spät als nie :)

So begrüßten wir am vergangenen Samstag in eigener Halle (das dritte und letzte Mal in dieser Saison) die uns aus der Landesklasse Nord bekannten Mädels der HSG Uni Rostock III und die für uns unbekannten Mädels der ESV Turbine Greifswald. Zum Wachwerden schiedsten wir zunächst das erste Spiel gegen beide Mannschaften. Bereits der 1. Satz versprach ein sehr interessantes Spiel. So zogen sich durch viele lange und spannende Ballwechsel die Sätze dahin, sodass nach 2 Stunden der Tie-Break angepfiffen werden konnte.  Dieser ging kurz und knapp an Greifswald.

Gespannt, wie wir uns heute schlagen würden, begannen wir mit dem Aufwärmen und starteten das erste Spiel gegen HSG kurz nach Mittag. Ein Sieg war sehr wichtig für uns, um in der Rankingliste aus den unteren Reihen ein Stückchen weiter nach oben zu klettern und uns aus der Gefahrenzone Abstieg zu bringen. Das motivierte uns. Wir waren von Beginn an dabei und leisteten uns nur wenige Fehler. Es sah nach Volleyball aus! Aufschläge, Annahmen, Angriffe, Abwehr – es passte und machte richtig Spaß! Zunächst führten wir immer nur um 1 bis 2 Punkte. Doch je mehr wir ins Spiel fanden (es war schließlich unser erstes Spiel des Tages), desto größer wurde der Punkteunterschied. HSG kämpfte und gab nicht auf. Aber die Sanitz-Kurve meinte es gut mit uns. Wir blieben oben und beendeten das Spiel mit einem klaren 3:0 (25:17, 25:16, 25:19).

Mit bester Laune stiegen wir schließlich in das Dritte und letzte Spiel des Tages gegen ESV Turbine Greifswald ein. Wir ritten weiter auf der Erfolgswelle und konnten den ersten Satz durchgängig mit 3 Punkten aufwärts steigend führend für uns entscheiden (25:16). Aaaaber, treue Leser wissen, was jetzt kommt. Richtig, die berüchtigte Sanitz-Kurve. Nur oben darauf reiten gibt es nicht. So lief im zweiten Satz gegen Greifswald gar nichts. Weder Aufschläge, noch Annahmen oder Angriffe. Unglaublich. Naja, haken wir die 10:25 – Niederlage einfach mal ab, als hätte es sie nicht gegeben (wovon reden wir gerade?). Dies gestaltete sich zunächst nicht ganz so einfach. Denn Greifswald hielt im 3. Satz gegen uns gut mit und holte den 5:0 - Punkterückstand bis zum 25:21 wieder auf. Na das ging ja gerade nochmal gut. Nur noch ein Satz fehlte uns, um am Ende des Tages mit ganzen 6 Punkten den letzten Heimspieltag zu beenden. Und?  Ja, es lief mit 25:12 eindeutig *Jubel*

Nun heißt es: Weitermachen! Variationen ins Spiel bringen und den Gegner überraschen. Die Basics klappen gut. Diese wollen wir jetzt weiter ausbauen.

Bis dahin,

Anker gelichtet!

Autor - Manon

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