Es hat nicht sollen sein…

Nachdem das Jahr für uns mit 4 Siegen in Serie nicht besser hätte starten können, waren wir am Samstag zu Gast in Neustrelitz. Trotz des frühen Aufstehens vor 7 Uhr kamen wir hoch motiviert bei schönstem Sonnenschein an, wobei unser Trainer Martin  den ebenfalls mit Auto angereisten Gegner Schwerin bereits vor Ankunft an der Halle heimlich oder auch unheimlich verfolgt hatte.

Nach erstem Stimmungsgebräu genannt Sektchen und den bereits vorab von Julia angepriesenen Einhornkeksen fiel uns erst nach einem Weilchen auf, dass alle außer Steffi da waren…! Dieser Umstand wäre vielleicht etwas mehr untergegangen (wir waren doch zahlreich vertreten), wenn Sie nicht Bälle und Spielerpässe bei sich gehabt hätte! Aber kurz vor halb 10 waren wir dann vollzählig und mussten als erstes gegen das Landesleistungszentrum antreten.

Leider bekam unsere Motivation schon im ersten Satz den ersten Dämpfer, da eigentlich gar nichts wirklich klappen wollte: Die Angaben wollten einfach nicht im gegnerischen Feld runter gehen sondern segelten gern ins Aus weiter, Zuspiele fanden nicht so recht zum Angreifer und auch bei den Aufgaben des Gegners war unsere Annahme hin und wieder machtlos. Dies fand seine Ursache auch zusätzlich in der Lautstärke, die stets auf dem Spielfeld herrschte durch lautstark jubelnde, 12 „Frau“ starke Gegner und deren mitgereister Fans samt Klatschpappen. So gingen der erste und zweite Satz mit 25:18 und 25:20 an den Gegner.

Nach ein paar Wechseln bereits im zweiten Satz, allmählicher Gewöhnung an den Lautstärkepegel sowie stark motivierenden Ansagen von Kapitänin Laura und Trainer Martin in der Satzpause konnten wir die noch nicht verloren gegangene Motivation mitnehmen in Satz 3 und diesen mit 19:25 für uns verbuchen!

Nun wussten wir: Ein Satz bringt uns nichts für unser Punktekonto ohne mindestens einen weiteren zu holen. Leider hat sich Schwerin von einem verlorenen Satz aber nicht im Geringsten beeindrucken lassen und holte zu unserem Unmut den vierten Satz klar mit 25:17.

Nach einer kurzen Pause des Ausruhens und Abhakens von Spiel Nummer 1 ging es auch gleich weiter gegen den Gastgeber Neustrelitz. Auch dieses Spiel war von der Lautstärke nicht wesentlich ruhiger, da die Mädels ordentlich Stimmung machten. So ging der erste Satz leider auch hier mit 19:25 verloren.

Doch wir ließen die Köpfe nicht hängen und brachten es im zweiten Satz auch dank einer 180-Grad-Wende in Sachen Aufschläge zu einer 21:17 Führung. Leider sollte an diesem Tag aber auch dieser Umstand den Gegner nicht zum Aufgeben bringen und wir verloren auch hier mit 22:25. Satz Nummer 3 ging anschließend ebenfalls an die Gastgeber mit 21:25.

Leider hat uns dieser Spieltag dem gesicherten Klassenerhalt kein Stück näher gebracht und wir hoffen am nächsten Spieltag (18.03.2018 in Schwerin) wieder einige Punkte holen zu können!

Anker gelichtet!

Autor - Dörte