Vorbereitungsturnier der Sanitzer Mannen am Sund

 

Besser spät als nie :o) .. eine Woche nach dem Vorbereitungsturnier gibt es nun den Spielbericht. Als Ersatz für das ausgefallene Turnier in Stavenhagen hat sich unser Herrenmannschaft zu einem Turnier in Stralsund angemeldet. Als wir in Stralsund ankamen, erfuhren wir, dass „nur“ drei Männermannschaften vor Ort waren.

Zum einen die Verbandsligisten aus Stralsund und Greifswald und dann noch wir. Deshalb beschlossen die drei Teams einen normalen Spieltag zu simulieren. In unserem ersten Spiel ging es gleich gegen den letztjährigen Aufsteiger aus unserer Landesliga in die Verbandsliga – den Stralsunder VV. Wir kamen recht gut ins Spiel und konnten den ersten Satz knapp für uns entscheiden. Obwohl wir mit einer „Rumpfmannschaft“ bestehend aus 7 Leuten (Jens, Mirko, Michael, Martin, Frank, Ronny und Gunnar) angereist waren, fanden wir überraschend zügig ins Spiel. Die Abläufe und Laufwege flutschten zwar noch nicht so wie es sein soll, aber Stralsund hatte auch seine Probleme. Nach dem siegreichen ersten Satz war es im zweiten wieder sehr eng, allerdings konnten wir ihn nicht gewinnen. Im dritten lief es wieder besser, hier war die überraschend gute Leistung von Michael als Libero ausschlaggebend, welche sich durch den gesamten Spieltag zog. So konnten wir den dritten Satz wieder für uns entscheiden. Auch im vierten Satz schnupperten wir am Sieg, aber durch unnötige eigene Fehler, beispielsweise im Aufschlag, machten wir den wieder Gegner stark. Also mussten wir in die Verlängerung. Hier führten wir bis zum Seitenwechsel 8:5 und mussten dann auf die Seite des Feldes, wo bislang kein Team gewinnen konnte. Ob es nun tatsächlich an der Seite lag oder wir erneut durch eigene Schwächen unseren Vorsprung verschenkten, lässt sich am Ende nur schwer nachvollziehen. Auf jeden Fall verloren wir - waren aber am Ende nicht traurig, sondern von unserer insgesamt doch recht guten Leistung überrascht. Wir haben es teilweise geschafft, richtig guten Volleyball aufs Feld zu bringen.

Direkt im Anschluss mussten wir gegen Greifswald ran. Wir waren durch unsere gute Leistung im ersten Spiel motiviert und brachten diese Energie in den ersten beiden Sätzen auch sichtbar aufs Feld. Dennoch konnten wir gegen die athletischen Spieler und deren Angriffe nur wenig ausrichten. Man merkte, dass wir es hier mit einem gestandenen Verbandsligisten zu tun hatten. Die ersten beiden Sätze gingen zwar knapp, aber verdient an Greifswald. Im dritten verließ uns nicht nur unsere Kraft. Die Körpersprache ALLER gab zu verstehen, dass auch die Lust sich nochmal aufzubäumen, nicht mehr da war, weswegen der dritte Satz quasi hergeschenkt wurde. Auch der Gegner bemerkte unsere schwindende Leistungsfähigkeit und musste sich deswegen nicht sonderlich bemühen, um uns sehr eindeutig zu schlagen.

Trotz der klaren Niederlage gegen Greifswald und dem engen Spiel gegen Stralsund, bleibt ein Gefühl des Optimismus für die kommende Saison. Wir waren nicht in voller Stärke vor Ort und konnten dennoch zeigen, dass mit uns zu rechnen ist. Wir werden durch Trainingsfleiß, hier insbesondere Laufwege studieren und Blöcke stellen, bestimmt eine gute Rolle in der Liga spielen.

Den Spieltag gewann im Übrigen Greifswald durch ein sehr knappes und spannendes 3:2 gegen Stralsund.

Autor - Gunnar -